06 September 2006

Mit dem Auto gen Norden

So, seit Sonntag abend bin ich wieder in Linköping, augenscheinlich dem Zentrum Schwedens. Zumindest tauchte es erst 34 km vor der Stadtgrenze auf einem Autobahnschild auf. Aber fangen wir mal von vorne an: Freitag nachmittag bin ich von Lautern aus erstmal in die Heimat gefahren und Samstag dann bis kurz vor Fehmarn; mein Drang 17 Stunden am Stück zu fahren oder auf irgendeinem Parkplatz zu nächtigen, hielten sich eindeutig in Grenzen. Nach einer geruhsamen Nacht in ner kleinen Pension ging es dann Sonntag morgen weiter. Begrüßt wurde ich sodann auch morgens von einer leuchtenden ABS-Lampe im Auto, klasse! Allen Versuchen zum Trotz wollte sich dies auch nicht ändern, was wohl eine Werkstattsuche hier in Schweden zur Folge hat, aber das ist wieder eine andere Geschichte :-) Zumindest ging es dann über Dänemark mittels zwei Fähren bis nach Schweden.
Drüben angekommen blieben noch ca. 500 km zu fahren, und das bei max. 110 km/h; die reinste Quälerei. Und von wegen schöne Landschaft, stellt euch mal 6 Stunden am Stück diesen immer gleichen Anblick vor, keinerlei Abwechslung...

Ganz interessant ist übrigens deren Leitplankenalternative, das sind einfach ein paar gespannte Drahtseile. Die Frage, ob sowas überhaupt hält, stellte sich mir da doch schon... sie wurde 5 Minuten später von einem BMW-Fahrer positiv beantwortet. Er hatte sein Auto wohl kurz zuvor in die Mittelleitplankenalternative gejagt, wie auch immer... wahrscheinlich hatte ihn die Natur eingeschläfert ;-) Zumindest stand er telefonierend neben seinem Totalschaden, war wohl nochmal alles gut gegangen.
Apropo Totalschaden, beim nächsten Mal wird die ABS-Story vielleicht weitergeführt, mal sehen was meine Werkstattsuche ergibt und wie vor allem die Verständigung klappt ;-)

1 Comments:

At 19:10, Blogger WG 2009 said...

LOL, sei froh, dass du mit leuchtender ABS-Leuchte überhaupt bis nach schweden gekommen bist. das auto hätte ja auch total ausfallen können :-)

 

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